Bevor du etwas unterschreibst
Ein Aufhebungsvertrag kann das bestehende Ausbildungsverhältnis beenden und weitreichende Folgen haben.
Unterschreibe einen solchen Vertrag nicht unter Zeitdruck und nicht, bevor du verstanden hast, was er für deine Ausbildung und mögliche weitere Ansprüche bedeutet.
Was kannst du zuerst klären?
- Warum möchtest du wechseln?
- Ist das Problem im aktuellen Betrieb noch lösbar?
- Gibt es bereits einen möglichen neuen Ausbildungsbetrieb?
- Kann der neue Betrieb deine Ausbildung im selben Beruf fortsetzen?
- Welche Unterlagen und Abstimmungen sind notwendig?
- Welche zuständige Kammer begleitet das Ausbildungsverhältnis?
Frühzeitig mit der Kammer sprechen
Die zuständige IHK oder HWK kann ein wichtiger Ansprechpartner sein, insbesondere wenn es um die Fortsetzung der Ausbildung, einen neuen Betrieb oder den formalen Ablauf geht.
BerufsSuite kann beim Sortieren und Vorbereiten helfen, entscheidet aber nicht über die Anerkennung eines Betriebswechsels.
Aufhebungsvertrag und Arbeitslosengeld
Ein Aufhebungsvertrag kann Auswirkungen auf einen späteren Anspruch auf Arbeitslosengeld haben.
Ob tatsächlich eine Sperrzeit eintritt, hängt vom konkreten Einzelfall und möglichen wichtigen Gründen ab.
BerufsSuite trifft hierzu keine verbindliche Bewertung.
Praktische Vorbereitung
Sinnvoll kann sein:
- relevante Kommunikation sichern
- aktuellen Ausbildungsvertrag bereithalten
- bisherigen Ausbildungsstand und Berichtsheft ordnen
- neuen Betrieb erst verbindlich klären, bevor voreilige Schritte erfolgen
- wichtige Absprachen nachvollziehbar dokumentieren
Mögliche Ansprechpartner
- zuständige IHK/HWK
- Ausbildungsleitung
- Betriebsrat / JAV
- Gewerkschaft
- Berufsberatung
- geeignete Rechtsberatung